13. Online-Netzwerktreffen des OJSRed

13. Online-Netzwerktreffen des OJSRed_20_03_2026

Beim 13. Online-Netzwerktreffen wurden die Themen KI in Redaktionsprozessen, ein PlugIn für Online-First-Publikationen und Verstetigungsoptionen für das Netzwerk diskutiert.

Die Fokusgruppe OJS-Hosting lud Redaktionen des OJSRed zu ihrem Treffen über „KI in Redaktionsprozessen“ ein. Im Juli können Redaktionen hier über ihre Erfahrungen mit KI berichten und Fragen stellen. Bisher schien das Thema KI im Netzwerk noch wenig präsent und nur marginal relevant. Im Angesicht aktueller Entwicklungen könnte sich dies im Zukunft jedoch ändern.

Mit Hinblick auf die zukünftige Verstetigung des OJSRed, wurden Ideen wie die Erstellung eines „Boards“ und Möglichkeiten institutioneller Anbindungen der Koordinationsstelle(n) diskutiert. Besonders vor dem Hintergrund einer funktionierenden Open Access Transformation wurde sich hier einig, dass eine bezahlte Koordinationsstelle angestrebt werden sollte. Zur Weiterführung dieser Gedanken bietet sich die Organisation eines gesonderten Treffens an.

 


12. Online-Netzwerktreffen des OJSRed

12. Online-Netzwerktreffen des OJSRed_19_12_2025

Beim 12. Online-Netzwerktreffen wurden verschiedene Initiativen und ein verlagesgebundenes, mit OJS arbeitendes OA-Journal vorgestellt.

Vertreter:innen der Servicestelle Diamond Open Access (SeDOA) berichteten über den Plan, in den kommenden 3 Jahren ein OJS-Netzwerk aufzubauen, welches die bestehenden Netzwerkinitiativen besser vernetzen und deren Sichtbarkeit erhöhen soll. Somit soll eine bessere Koordinierung gefördert und doppelte Arbeiten vermieden werden. Über wissenschaftspolitische Arbeit sollen schließlich auch Hosting- und Publikationsmöglichkeiten ausgebaut und die europäische Wissenschaftsarbeit auf Serviceebene übersetzt werden.

Thomas Wohlgast arbeitet an der Entwicklung von Tools und Software für Publikationsworkflows und stellte zwei seiner Projekte vor. Sein Projekt Revios soll den Reviewprozess für Autor:innen, Gutachter:innen und Redaukteure übersichtlicher gestalten und deren Qualität erhöhen. Das Tool soll langfristig in OJS eingefügt werden. Momentan werden jedoch noch Testnutzer:innen gesucht die sich unter thomas.wolgast@openscientia.org melden können. Die Plattform OpenScientia soll schließlich eine neue Publikationsplattform darstellen, mit welcher Workflows vereinfacht und gemäß neuer technischer Möglichkeiten optimiert werden sollen. Dies soll es Forschenden ermöglichen, sich wieder mehr auf das schreiben, lesen und gutachten zu konzentrieren.

Vincent Gengnagel stellte das scholar-led, community-driven und OA-Journal „Culture, Practice, Europeanization“ (CPE) vor, welche vor einigen Jahren ein Angebot vom Nomos Verlag erhielt. Nun stellt die Zeitschrift sich als Medium dar, um welches der Verlag seine Buchpublikationen in den Europastudien positionieren kann und profitiert vor allem vom Layout und der eLibrary des Verlages. OJS wird nicht als Plattform, jedoch im Publikationsworkflow genutzt. Auch hier findet das Journal Unterstützung vom Verlag, wodurch es einige Kosten einsparen konnte. Trotz der verlagsbindung ist die Zeitschrift flexibel in ihrer inhaltlichen Gestaltung und weiterhin Open Access, womit sich das Modell als Inspiration für andere erweisen kann.


11. Online-Netzwerktreffen des OJSRed

11. Online-Netzwerktreffen des OJSRed_26_09_2025

Beim 11. Online-Netzwerktreffen berichtete Open Science Verfechter und Software Engineer Daniel Nüst (NFDI4Earth) über die Projekte KOMET und CHECK-PUB (CODECHECK).

Im Projekt KOMET (Vorgänger OPTIMETA) wurden verschiedene PlugIns entwickelt, um einen offeneren Umgang mit wissenschaftlichen Metadaten anzustoßen. Diese zielen nicht nur darauf ab, Transparenz und Reproduzierbarkeit in der Wissenschaft zu gewährleisten, sondern ebenfalls darauf, die Sichtbarkeit weniger renommierter Journals und Texte zu erhöhen. Innovative Ansätze wie PIDINST ermöglichen zudem die Identifikation im Forschungsprozess genutzter Messinstrumente. Zudem wurde die vom Projekt entwickelte ROR-Funktion zur Identifikation von affilierten Institutionen in den Metadaten bereits in die Standardfunktionen der neuen OJS 3.5 Version übernommen.

Das Projekt CHECK-PUB (Teil der Open Science Initiative CODECHECK) wurde vor dem Hintergrund weiterverbreiteter computerbasierter Datenanalysen und Big Data als mögliche Alternative zum klassischen Peer-Review präsentiert. CHECK-PUB legt einen Wert auf die Reproduzierbarkeit ebensolcher Datenanalysen und möchte Standards und Anerkennung für reproduzierbare Wissenschaft schaffen. Ein Teil dieser Strategie ist auch die Ausstellung von Zertifikaten. Grundsätzlich geht es CODECHECK zunächst darum, auf das Thema aufmerksam zu machen. In welcher Weise sich das Verfahren redaktionell nutzen und integrieren lässt, darf kreativ getestet werden.

Allgemein stellten sich die vorgestellten Projekte als Teil aktueller Diskussionen über neue und fairere Qualitätsmerkmale der wissenschaftlichen Arbeit sowie der redaktionellen Prüfung dar. Die (Weiter-)Entwicklung von PlugIns und Indikatoren erweist sich als fortlaufender Prozess, welcher viele Fragen und Möglichkeiten aufwirft. Daniel Nüst hat herzlich dazu eingeladen, die vorgestellten PlugIns auszuprobieren und sich flexibel den Nutzungsmöglichkeiten von CODECHECK anzunehmen. Interessierte können sich bei Daniel Nüst melden, Rückmeldungen geben, oder offene Fragen klären.

 


10. Online-Netzwerktreffen des OJSRed

10. Online-Netzwerktreffen des OJSRed_04_07_2025

Beim 10. Online-Netzwerktreffen berichtete das Journal „Soziologie und Nachhaltigkeit“ (SuN) von dessen Verstetigungsstrategie und lieferte hierzu Erfahrungsberichte aus der Redaktion. Von den drei Schlagworten „Dezentralisierung, Internationalisierung und Transdisziplinarität“ geriet hierbei die Dezentralisierung der Redaktion in den Fokus, über welche die personelle und finanzielle Versorgung des Journals auf lange Sicht verstetigt werden sollen. Unter der Frage „Wie schafft man es, über mehrere Standorte hinweg, eine effiziente und ’nicht ausufernde‘ Redaktionsarbeit zu ermöglichen?“ wurden hinsichtlich dessen, sowohl Möglichkeiten als auch Schwierigkeiten und Voraussetzungen einer erfolgreichen Dezentralisierung und eines erfolgreichen ‚on-boardings‘ neuer Redakteur:innen thematisiert. Hervorgehoben wurde hier besonders die Relevanz eine Institutionalisierung von implizitem redaktionellem Wissen durch bspw. Templates. Auch die Standardisierung von redaktionellen Abläufen durch das Content-Management-System und die Nutzung offener Software für die Umsetzung des Layouts wurden als zentrale Punkte einer Verstetigung betont.


9. Online-Netzwerktreffen des OJSRed

9. Online-Netzwerktreffen des OJSRed_25_04_2025

Beim 9. Online-Netzwerktreffen drehte es sich um verschiedene innovative Ansätze im Wissenschaftsbetrieb. So stellte Lukas Röseler vom Münster Center for Open Science das Konzept des Journals Replication Research vor, welches die Umsetzung und Veröffentlichung von Replikationsstudien vorantreiben und deren Reputation erhöhen möchte. Als vorbildliche Ansätze einer Open Science stellten sich hier sowohl das Open Peer Review Verfahren des Journals als auch dessen Anforderungen an Autor:innen die TOP 2025 Kriterien zu erfüllen heraus.

Einen weiteren innovativen Ansatz stellte die von Prof. Dr. Lutz Prechelt vorgestellte Initiative des Review Quality Collector (RQC) heraus. Diese arbeitet an der Etablierung von Qualitätskriterien für Begutachtungen wissenschaftlicher Artikel und möchte im Zuge dessen die Reputation von Begutachtungen erhöhen. Hinweise zum RQC und OJS finden sich auch in unserem FAQ unter „Reviewverfahren & Qualitätssicherung“.


8. Online-Netzwerktreffen des OJSRed

8. Online-Netzwerktreffen des OJSRed_17_01_2025

Beim 8. Online-Netzwerktreffen wurde die Bewilligung des DFG-Folgeantrags des OJS-Journals „Soziologie und Nachhaltigkeit“ (SuN) verkündet, mit welcher auch die Koordination des Netzwerkes durch dessen Redaktion einhergeht. Es wurde auf die verschiedenen Möglichkeiten hingewiesen, die geschaffenen Strukturen des OJSRed zu nutzen und somit zu erhalten. Im Vordergrund standen hier die Pflege der Website, die Nutzung des Verteilers, sowie die Annahme des OJSRed als „freiwilliges Advisory Board“, in dessen Rahmen sich Journals vorstellen und Feedback und Tipps einholen können. Zudem wurden neue Mitglieder willkommen geheißen, mögliche Themen für das kommende Jahr 2025 diskutiert und auch erste Beiträge festgelegt. Mit Bezug auf Hinweise aus der Dienstleister:innenperspektive der Initiative open-acces.nrw wurde zudem über Standardisierungen und mögliche redaktionelle Hemmschwellen gesprochen (z.B. Registrierung bei DataSight und CrossRef & Hindernisse sowie Möglichkeiten zur leichteren Indizierung beim DOAJ).


7. Online-Netzwerktreffen des OJSRed

7. Online-Netzwerktreffen des OJSRed_18_10_2024

Beim 7. Online-Netzwerktreffen wurde die hiesige Website des OJSRed veröffentlicht, womit ein dauerhaftes Standbein des Netzwerkes eingerichtet wurde. Zudem wurde Gründung eines OJS-Journals thematisiert, welches mit dessen Anbindung an eine Fachgesellschaft (International Sustainable Development Research Society (ISDRS)) und Umsetzung durch das Institut für ökologische Raumentwicklung (IöR) einige Besonderheiten aufweist. Im Zentrum des Vortrages von Christoph Hornung und der anschließenden Diskussion standen die Fragen: „Was bedeutet es für eine Journal-Neugründung, wenn eine Fachgesellschaft Träger ist?“ und „Wie lässt sich ein solches Projekt als DFG-Projekt durchführen?“. Ein Argument war hier auch, dass das Renommee einer Fachgesellschaft die diesbezügliche Anbindung an einen Verlag ersetzen könnte.

In der offenen Diskussion wurde hervorgehoben, dass es notwendig sei, Bedarfe und Interessen in der OJS-Redaktionscommunity zu sammeln und zu kommunizieren, um einen Community-Effekt zu erzeugen. Dienstleister:innen und Entwickler:innen könnten sich hiermit zu Neuerungen und Anpassungen inspirieren lassen.

Hinsichtlich des veröffentlichen Call for Abstracts des Journals kommunikation@gesellschaft wurde angesprochen, ob ein Beitrag aus dem OJSRed zum Thema „Bedeutung von Kooperationen/Kollaborationen für Open Access“ verfasst werden könnte. Folgender Eindruck könnte hier Inspiration liefern: Angesichts wiederkehrender Teilnahmen an den Treffen und den Diskussionsdynamiken des Netzwerkes scheint sich das OJSRed immer stärker nicht nur als redaktionsinternes Netzwerk zu Gestalten, sondern ebenso als effektive Schnittstelle zwischen Dienstleister:innen und Redaktionen. Kurze Kommunikationswege ermöglichen es hier, die Bedarfe aus der OJS-Redaktionscommunity direkt weiterzugeben und spezifische Fragen schnell zu klären.


6. Online-Netzwerktreffen des OJSRed

6. Online-Netzwerktreffen des OJSRed_12_07_2024

Zum 6. Online-Netzwerktreffen wurden die Idee von Mitglieder-Steckbriefen diskutiert, das Journal „apropos [Perspektiven auf die Romania]“ mit einem Fokus auf Mehrsprachigkeit vorgestellt und ein e-Mail Verteiler (ojs-red@uni-muenster.de) für das OJSRed eingerichtet. Mit dem Ziel, einen wechselseitigen Informationsaustausch über das Netzwerk zu fördern, wurde der Verteiler als neues gemeinsames Kommunikationsmedium vorgestellt und löste somit die bisherige, unübersichtliche e-Mail Liste ab (Subscribe: https://listserv.uni-muenster.de/mailman/listinfo/ojs-red). Über den Verteiler werden seitdem sowohl die Einladungen zu den Netzwerktreffen und darüber hinaus relevant erscheinende Informationen für den redaktionellen OA-Journalbetrieb (mit OJS) verschickt als auch auf Aktivitäten aus anderen Netzwerken hingewiesen.

Die Idee von eigenen Mitglieder-Steckbriefen für die OJSRed-Website wurde mit Hinblick auf eine ebensolche Initiative des SoGeZ-Netzwerkes diskutiert. Hiermit sollte die Sichtbarkeit der Journals erhöht und ihnen die Möglichkeit geboten werden, einerseits ihre redaktionellen Expertisen anzubieten und andererseits auf Herausforderungen im eigenen Journalbetrieb aufmerksam zu machen. Es wurde sich dafür entschieden, die Websites der einzelnen Journals bloß über ihr Journalcover zu verlinken, sodass die Mitglieder zwar Sichtbar werden, die Informationen jedoch stets aktuell bleiben. Hinsichtlich einer stärkeren Personalisierung der Netzwerkmitglieder wird weitergehend noch diskutiert, ob sich Fragen wie bspw. „Wozu wird OJS in der Redaktion genutzt?“ oder „Was kann die Redaktion anderen Redaktionen an Expertise bieten?“ und eine Ergänzung durch „Ansprechpartner:in im OJSRed“ dennoch an die Verlinkung auf der Website anknüpfen ließen.

Mit der abschließenden Vorstellung des Journals „apropos [Perspektiven auf die Romania]“ gerieten schließlich die Themen der mehrsprachiger und interdisziplinärer Ausrichtung im Journalbetrieb in den Blick. Die Redaktion berichtete über die Herausforderungen, ein breites Spektrum an Themen, Disziplinen und Sprachen abdecken zu wollen und hob hierbei nicht nur die Notwendigkeit entsprechender redaktioneller Expertise, sondern ebenfalls die Schwierigkeit passende Reviewer:innen zu finden, hervor. Zudem merkte die Redaktion ihren hohen Aufwand für die mehrsprachige Übersetzung der Website (und einzelner Artikel), sowie einzelne technische Herausforderungen bei der Darstellung mehrsprachiger Artikel an. Das OJS-System wird von der Redaktion zur Einreichung und Distribution genutzt. Veröffentlicht werden nicht nur „double-blind peer-reviewed“ Varia- und Dossierartikel, sondern auch Arbeiten von Studierenden und Forschungs-Zwischenberichte.


5. Online-Netzwerktreffen des OJSRed

5. Online-Netzwerktreffen des OJSRed_26_04_2024

Auf dem 5. Online-Netzwerktreffen wurde der Workshop des OJSRed, welcher im Februar 2024 in Münster stattfand, noch einmal besprochen und für all jene, die nicht anwesend waren, zusammengefasst. Neben der Namensanpassung von „OJS-Redaktionsnetzwerk“ zu „OJSRed“, mit Rot als distinktive Farbe für das Netzwerk, standen hier besonders die über den Workshop aufgekommenen Ideen zur Verstetigung der Netzwerkaktivitäten im Vordergrund.

Hierbei ging es einerseits um die Organisation und thematische Ausrichtung kommender Treffen und andererseits darum, die Sichtbarkeit des Netzwerkes zu erhöhen. Als mögliche Themen für die kommenden Sitzungen wurden (1) verschiedene Review Verfahren, (2) KI-unterstützte Textverarbeitung und (3) der Umgang mit Mehrsprachigkeit festgehalten. Diese sollen anhand konkreter Beispiele aus dem redaktionellen Alltag der Netzwerkmitglieder thematisiert und schließlich diskutiert werden. In Bezug auf die verstetigungsperspektiven des OJSRed wurde zudem der DFG-Folgeantrag des netzwerkkoordinierenden Journals „Soziologie und Nachhaltigkeit“ thematisiert, in dessen Rahmen die Förderungswürdigen Potentiale des OJSRed hervorgehoben werden, sich zu einem redaktionellen ‚Advisory Board‘ zu entwickeln. Journals könnten sich und ihre Arbeit hier innerhalb der Fachcommunity vorstellen und bspw. Bezug auf eine bestimmte redaktionelle Herausforderung oder einen bestimmten Lösungsansatz nehmen. Über das Netzwerk ließen sich somit ein entsprechender Austausch generieren und Dynamiken des Von- und Miteinander-Lernens etablieren.


OJSRed-Workshop

OJSRed-Workshop_23.02.-24.02.2024

Der OJSRed-Workshop war die erste Netzwerkveranstaltung, auf welcher sich Mitglieder persönlich treffen konnten. Ausgerichtet in Münster trafen hier nicht nur Redakteur:innen und Herausgeber:innen, sondern ebenfalls Bibliothekar:innen und Vertreter:innen von Open-Access Initiativen zusammen, um gemeinsam sowohl redaktionelle Workflows und Entwicklungsmöglichkeiten, als auch entsprechende Herausforderungen und Bedarfe zu thematisieren.

Das – für die Spezialisierung des Netzwerkes untypisch scheinende – breite Spektrum an Teilnehmenden ließ sich insbesondere dadurch erklären, dass OJS-Dienstleister:innen und OA-Initiativen vermehrt tieferes Interesse an den konkreten Bedarfen von Redaktionen zeigen, um diese zielgerichteter unterstützen zu können und einem breiteren Spektrum zu eröffnen. Über den direkten Kontakt konnten hier spezifische Fragen gestellt auf kurzem Wege beantwortet werden, wodurch sich die Dienstleister:innen nicht nur eine genauere Vorstellung des Redaktionsbetriebs machen konnten, sondern ebenfalls die Redaktionen etwas über die Arbeit und Angebote jener erfahren konnten. Das somit entstandene Forum erwies sich einerseits als äußerst nützlich und mit Hinblick auf die OA-Transformation andererseits als dringlich, da es an einer solchen Schnittstelle zwischen Redaktionen, Herausgeberschaft, Bibliotheken und Initiativen bisher fehlt.

Thematisch wurde der Workshop in drei Blocks unterteilt: (1) Redaktionelle Workflows, (2) Redaktion und Infrastruktur und (3) Open Access Kultur.

Während im ersten Block – mit Hinblick auf die Journals „Soziologie und Nachhaltigkeit“, „Philosophy and the Mind Sciences“ und „Wiener Digitale Revue“ – ein besonderer Fokus auf die konkrete technische Umsetzung des redaktionellen Betriebs gelegt wurde, drehte es sich im zweiten Block – mit Perspektive auf das Journals „LIMINA“ und die „Landesinitiative open-access.nrw“ vor allem um die Möglichkeiten der infrastrukturellen Einbindung von Journals. Im letzten Block konnten mit dem Journal „Kommunikation@Gesellschaft“ ein Einblick in dessen Anpassungsprozess an die sich transformierende Open-Access Landschaft gewonnen und mit einer Expertise aus dem „scholar-led.network“ die Bedarfe erfolgreicher Netzwerkarbeit in jener diskutiert werden. Im Rahmen des Workshops konnte somit ein breites Spektrum an Themen besprochen und verschiedenste Akteur:innen mit in die Diskussion auf redaktioneller Ebene einbezogen werden. Der Workshop erwies sich für das OJSRed somit als voller Erfolg und erweckte wiederholungsbedarf bei allen Beteiligten. Für eine genauere Dokumentation dessen, besuchen Sie gerne unser CryptPad:

https://cryptpad.fr/pad/#/2/pad/view/ogXXkzyMP6ryqFJO6kWGwDfY1VhbShX1JHgsCrYlUno/embed/