FAQ
In unserem FAQ sammeln wir Materialien zu redaktionsrelevanten Fragen und versuchen einen einen Überblick zu schaffen, welcher sich an den Bedarfen von mit OJS arbeitenden, verlagsunabhängigen und sozial-, geistes-, und kulturwissenschaftlich ausgerichteten Redaktionen orientiert.
Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung und Open Access und Open Science Transformation und der einhergehenden Entwicklung von Strukturen wie dem OJS, entsprechenden Plug-Ins, neuen Lizensierungsformaten und Qualitätsstandards, allgemeinen Rechtsfragen, Publikationsformaten, Finanzierungsmöglichkeiten und schließlich auch entsprechenden redaktionellen Workflows stehen Redaktionen wissenschaftlicher Journals vor stets neuen Herausforderungen. Die Veränderungen verlangen den Redaktionen eine große Flexibilität und Anpassungsfähigkeit ab, bringen jedoch auch Potentiale zur Weiterentwicklung und Erleichterung des Redaktionsgeschäfts mit sich.
Zu den angeführten Entwicklungen gibt es bereits reichlich Materialien (wie z.B. Handreichungen, Grafiken, Artikel, Videos, etc.). Das Open Access Network hat zum Beispiel ein aufschlussreiches Glossar erstellt, der über grundlegende Konzepte in der Open Access Landschaft aufklärt. Ebenso bietet das Netzwerk Open Science Austria ein Glossar und (wissenschaftspolitische) Informationen, rund um das Thema Open Science.
Viele andere Materialien sind allerdings verstreut über die verschiedensten Websites. Um dem von Ressourcen- und Zeitknappheit geprägten Alltag vieler OJS-Redaktionen entgegenzukommen, haben wir hier versucht, die relevante Materialen zusammenzutragen und somit einen kuratierten Überblick zu ermöglichen.
Natürlich können wir keine Vollständigkeit und absolute Aktualität gewährleisten, weil stetig neue Ressourcen hinzukommen und leider auch Websites vom Netz genommen werden. Wenn Sie einen veralteten Link entdecken oder neue, interessanten Materialien finden, die wir noch nicht aufgenommen haben, wenden Sie sich gerne an die Koordination des OJSRed.
Wie lässt sich die Finanzierung einer Zeitschrift langfristig sichern?
- Zur Verstetigung eines Open Access Journals wird allgemein zu einer diversifizierten und kreativen Finanzierungsstrategie geraten, für die verschiedene Geschäftsmodelle für Journals miteinander kombiniert werden. Mit einer solchen Diversifizierung der Finanzierung können entsprechende Ausfälle leichter aufgefangen werden. Die Präsentation „Jenseits von APC: Überblick über alternative Open-Access-Modelle“ zeigt Möglichkeiten der institutionellen und konsortialen Finanzierung sowie des Crowdfunding auf.
- Das Webinar „Nachhaltige Finanzierung und Organisation von Zeitschriften“ der scholar-led Plus Fokusgruppe informiert tiefgehend zu den Kostenstrukturen (anfallenden Kosten) des redaktionellen Betriebs und stellt Möglichkeiten der nachhaltigen Finanzierung und Förderung zur Aussicht. Hierbei werden auch die Geschäftsfähigkeit, Organisation und Qualität von Zeitschriften thematisiert.
Welche Akteure fördern Open Access Zeitschriften?
- Aktuell werden die Kosten zur Veröffentlichung von Open Access Journals größtenteils durch öffentliche Einrichtungen (besonders Universitäten) getragen und werden hier durch „freiwillige Arbeit“ und Lehrstuhlgelder gestützt.
- Die DFG fördert im Rahmen ihres Förderprogramms „Infrastrukturen für wissenschaftliches Publizieren“ sowohl die Gründung als auch den Ausbau von Open Access Journals.
Die Lizensierung von Ressourcen ist unabdingbar, um redaktionelle Nutzungs- und Verbreitungsrechte zu klären. Verschiedene Open-Content-Lizenzen stehen Open Access Journals dabei zur Verfügung. Die international genutzte Creative Commons Lizenz (CC) ist die wohl verbreitetste Form der Lizensierung von Open Access Ressourcen.
- OJS-de.net informiert über die Creative Commons Lizenz (CC) und ihre Vergabe in OJS: Nutzungslizenzen (CC BY 3.0)
- Creative Commons informiert über dessen verschiedene Lizensierungsformate und hilft dabei, die richtige Lizenz für unterschiedliche Bedarfe zu finden.
- Ein Video des Open Access Network informiert über die Funktionsweise der Creative Commons Lizenzen.
Wie gebe ich eine Lizenz korrekt an?
- Das Video „Die korrekte Angabe einer Lizenz: Was muss ich bei der Nachnutzung beachten?“ informiert über die korrekte Angabe von Lizenzen.
Wie lässt sich die Sichtbarkeit und Reputation eines Journals erhöhen?
- Das pflegen von Metadaten sowie eine Indexierung des Journals sind hierzu essenziell. OJS-de.net hat den Vorgang einer Indexierung beim Directory of Open Access Journals (DOAJ) beispielhaft aufgeschlüsselt: OJS-de_net-2015-Indexierung-und-Datenbanken (CC BY 3.0). Das DOAJ hat hierzu ebenfalls einen eigenen Guide entwickelt.
- Verschiedene Indexe – wie bspw. der Journal Impact Factor (JIF) – verwenden Metriken, um die Reputation eines Journals/Beitrags quantitativ zu bemessen. Das Open Access Network informiert über verschiedene Ansätze.
- Eine Einführung von PKP informiert über Möglichkeiten, die Sichtbarkeit zu generieren und den „Journal-Impact“ zu erhöhen (Englisch).
- PKP bietet zudem eine Handreichung zum finden der geeigneten Datenbanken/Indizes (Englisch).
Welche offenen Datenbanken für Forschungszwecke gibt es, bei denen sich ein Journal indexieren lassen kann?
- Das Projekt openscience.eu informiert über Datenbanken profitorientierter und nicht-profitorientierter Open Access Plattformen.
- Das Projekt indi:oa führt die Bedeutung verschiedener bibliometrischer Indikatoren als Bewertungsgrundlage auf: OATalk_2022-08-25_OAundIndikatoren (CC BY 4.0 International)
- PKP bietet eine Handreichung zur Indexierung eines OJS-Journals bei Google Scholar.
Rechtliche Fragen stellen im Zuge der Entwicklung neuer Formate und Open Access Transformation eine zunehmende Herausforderung für den redaktionellen betrieb dar. Templates können dabei helfen, entsprechende Fragen schnell und einfach zu klären sowie Workflows zu professionalisieren.
Das Erstellen eines Impressums ist bei der Einrichtung eines Journals unumgänglich. OJS-de.net bietet Hilfestellung beim Erstellen eines Impressums in OJS 3: Impressumserstellung
Sind Open-Access-Publikationen mit dem Wahrnehmungsvertrag der VG Wort kompatibel?
- Das Verlagsprogramm BerlinUP hat hierzu eine Handreichung erstellt und klärt über mögliche Konflikte auf.
Gibt es Templates für Herausgeber:innenverträge?
- Das Verlagsprogramm BerlinUP hat ein solches Template erstellt, welches hier Orientierung bieten kann (unter Downloads zu finden). Rechtlich bindend ist dieser Vertrag letztlich allerdings noch nicht.
Gibt es Hilfen zur Formulierung eines „Data Availability Statements“ für Autor:innen?
- Das Open Gender Journal bietet eine solche Formulierungshilfe, um abzuklären „wo und unter welchen Bedingungen das Forschungsmaterial zur Verfügung steht und nachgenutzt werden kann“.
Open Journal Systems (OJS) bietet als kostenfreie Plattform die Möglichkeit, ein wissenschaftliches Journal im Online-Format herauszugeben und entsprechende Begutachtungs- und Redaktionsverfahren zu organisieren. Workflows können hierbei flexibel organisiert und das OJS-System in unterschiedlichen Graden in redaktionelle Workflows integriert werden. Auf der Website des Netzwerkes OJS-de.net finden sich viele Informationen zum Funktionsumfang von OJS.
- Die FU Berlin bietet ein Video-Tutorial mit allgemeinen Informationen zu OJS.
- Das OJS-FAQ der FU Berlin bietet viele Antworten auf technische Fragen zur OJS Software.
- Ach das FAQ von OJS-de.net bietet Antworten auf häufig gestellte Fragen zu OJS. Auch viele jener Antworten verweist auch unser FAQ, mit einem Fokus auf spezifisch redaktionsrelevante Informationen.
- Das Entwickler:innenteam von PKP bietet eine visuell gestützte, umfassende Einführung in das System von OJS 3.4 – und bietet hierbei Hilfestellung bei technischen Fragen bis hin zu redaktionellen Workflows (Englisch).
Gibt es ein weiteres Austauschforum zu OJS?
- Das PKP Online-Forum bietet die Möglichkeit, Fragen an die internationale Community rund um OJS zu stellen. Hier finden sich bereits Antworten auf einige spezifische Fragen.
Das Open Access Network hat eine umfassende Handreichung zur Publikation von Open Access Journals veröffentlicht, in welcher es sowohl erste Schritte zur redaktionellen Planung als auch potenzielle (technische, finanzielle, leistungsbezogene und rechtlich-organisatorische) Anbindungsmöglichkeiten für OA-Journals thematisiert. Die Präsentation des TIB „Open-Access-Zeitschrift gründen – woran muss ich denken?“ bietet hier ebenfalls Hilfestellung.
- Auch das Open Access Journals Toolkit informiert ausgiebig über erste Schritte, Entwicklungsmöglichkeiten, wichtige Infrastrukturen und rechtliche Fragen (Englisch).
- Auch die Handreichung von PKP informiert über wichtige Vorüberlegungen und erste Schritte zur Gründung eines OJS-Journals.
Möchten Sie sich als Journal an der Initiative von Plan S orientieren?
- Das Public Knowledge Project (PKP) informiert über die Implikationen der Initiative für OJS-Journals (Englisch).
Möchten Sie eine Open Science Policy für Ihr Journal entwerfen?
- UNESCO hat hierzu einige Hinweise und Argumente aufgeführt: Developing-OS-Policies-Unesco (CC BY-SA 3.0)
Gibt es ethische Richtlinien, welche Open Access-Journals beachten sollten?
- Das Commitee of Publication Ethics (COPE) hat hierzu eine umfassende und handlungsanleitende Stellungname verfasst und legt hierbei einen Schwerpunkt auf Transparenz (Englisch).
Für den Einstieg mit OJS hat das Netzwerk OJS-de.net vielfältige Informationen zum Einrichten und Nutzen von OJS bereitgestellt.
- Ein umfassendes Video-Tutorial der FU Berlin informiert über die Vorteile des Open Access Publizierens und die Ersten Schritte mit OJS. OJS-de.net hat zudem ein Webinar zur Einführung in die Arbeit mit OJS 3 veröffentlicht.
- Der kostenlose Online-Kurs von PKP führt in den Aufbau eines OJS-Journals in OJS3.3 ein (Englisch).
- Die „Sechs Handreichungen mit Praxistipps und Perspektiven“ vermitteln allgemeines und aktuelles Wissen zu technischen Abläufen, rechtliche Fragen, Tools und Infrastrukturen zum wissenschaftsgeleiteten Publizieren. Hierbei werden nicht nur Finanzierungs- und Förderungsmöglichkeiten, sondern ebenfalls vorbildhafte Strategien guter Governance beschrieben.
Gibt es die Möglichkeit, mehrere Journals über eine OJS-Instanz herauszugeben?
- Ja. Hier finden Sie Informationen zu der Funktion und dessen Auswirkungen auf die Nutzung des Systems: Multi-vs-Single-Journal (CC BY 3.0)
Gibt es die Möglichkeit (im Rahmen der Lehre/von Kursen) ein studentisches Journal zu erstellen?
- Ja. PKP hat hierzu eine einführende Anleitung zur Herausgabe eines „Course Journals“ verfasst (Englisch).
- PKP hat zudem ein Toolkit zur Gründung eines „Student Journals“ veröffentlicht, welches nicht zuletzt Hinweise zum Peer Review und rechtlichen Fragen bietet (Englisch).
Möchten Sie ihr Online-Journal bei Bedarf auch Drucken können?
- Zur einfachen Einbindung von Print-on-Demand Diensten in OJS 3 hat OJS-de.net eine kurze Anleitung verfasst: Anbindung_Print-on-Demand_OJS3 (CC BY 3.0)
OJS wird zunehmend von verschiedenen Dienstleister:innen (bspw. Bibliotheken) gehostet. OJS-de.net hat eine interaktive Karte für den deutschsprachigen Raum erstellt, mit welcher Sie entsprechende Dienstleister:innen für Ihre Region finden können. Das Open Access Network pflegt zudem eine Karte zu verschiedenen „Strategien und Services rund um Open Access an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen„.
- OJS-de.net hat eine Kooperationsvereinbarung als vertragliche Richtlinie zwischen Herausgeber:innen und Dienstleister:innen erstellt: Kooperationsvereinbarung (CC BY 3.0); Anhang_Kooperationsvereinbarung (CC BY 3.0)
- Hier finden Sie eine Checkliste für das Gespräch mit ihrem Hosting-Anbieter: Checkliste_Hostinganbieter (CC BY 3.0)
Wie vergebe ich DOI’s und URN’s an Ressourcen in OJS?
- OJS-de.net hat hierzu eine kurze Anleitung verfasst: OJS-de_net-2015-Persistent-Identifier (CC BY 3.0)
Wie lassen sich die Metadaten eines Journals mit Plug-Ins erfassen und exportieren?
- Das OpenAIRE-Plugin ermöglicht das „Harvesten“ von Metadaten: OJS-de_net-2015-Persistent-Identifier (CC BY 3.0)
- „Mit Hilfe des Metadata-Export-Plugins können die bibliografischen Metadaten von Artikeln einer Zeitschrift oder einer einzelnen Ausgabe in verschiedene Formate exportiert werden (BibTeX, MARC XML, RDF und RIS)“: Metadaten-Export-Plugin (CC BY 3.0)
Wie lassen sich Zeitschriften- und Nutzungsstatistiken in OJS 3 erfassen?
- Die FU Berlin informiert über den Sinn und entsprechende Möglichkeiten: OJS-de_net-2017-Fanselow-Statistiken (CC BY 3.0)
Beim Umstieg von OJS 2 auf OJS 3 ist auf die Kompatibilität der genutzten Plug-Ins zu achten. OJS-de.net informiert über die Anpassung und Neuentwicklung von Plug-Ins in OJS 3: Upgrade_Plugins_OJS2-OJS3 (CC BY 3.0)
- PKP berichtet über Neuerungen in OJS 3.2: OJS-de_net-2018_2_1-Bokan_PKP (CC BY 4.0 International)
Wie können eigene Inhaltbereiche (Blöcke bestehend aus Text, Bilder, etc.) auf der eigenen OJS-Seite definiert werden?
- Mit Hilfe des Custom-Block-Plug-Ins lassen sich am linken bzw. rechten Rand einer OJS-Seite solche Inhaltsbereiche (bspw. zur Anzeige von Indexierungen) selbst definieren: Eigene_Inhaltsbereiche_festlegen (CC BY 3.0)
Der Umstieg auf Open Access und OJS ist mit einigen Herausforderungen verknüpft, bietet jedoch auch Potentiale zur Anpassung und Weiterentwicklung des Journals. Wieso eine solche Transformation sinnvoll ist und was es dabei zu beachten gilt, hat das Open Access Network ausgeführt.
- Einen Erfahrungsbericht zum Journal-Flipping (inkl. Überlegungen zu idealtypischen, teilautomatisierten Workflows) finden Sie hier: OJS-de_net-2017-Riehm_TaTuP (CC BY 3.0)
Welche Entwicklungen (bspw. der Indexierung) sind nach dem Journal-Flipping (zu Gold-OA) zu erwarten?
- Hier finden sie eine Studie zur Entwicklung von Journals die von nicht-OA zu Gold-OA ‚geflippt‘ sind (englisch).
Wie formuliere ich eine eigene Open Access Policy?
- Das Open Access Network gibt Hilfestellung beim Aufbau einer eigenen Open Access Policy.
Die Entwicklung redaktioneller Workflows kann dabei helfen, den Ressourcenaufwand im Journalbetrieb zu schmälern, indem Verfahren bspw. standardisiert und technisiert werden. Nicht zuletzt kann sich dies auch auf die Professionalität des Journals auswirken.
- Das Webinar „Workflows von Zeitschriften: von der Einreichung bis zur Kommunikation“ der scholar-led Plus Fokusgruppe informiert über einen vorbildhaften Publikationsworkflow (inkl. Publikationsplanung, Prozessanalyse, Qualitätssicherung und Distribution).
- Im Programm Hamburg Open Science (HOS) wurde ein idealtypischer Workflow erstellt, welcher die Nutzung und Kombination verschiedener Plug-Ins illustriert: Single-Source-Publishing mit Swapfire und OJS (CC BY 4.0 International)
Wenn Sie OJS in vollem Umfang für den Einreichungs- und Begutachtungsprozess nutzen möchten, ist es notwendig, dass Autor:innen im System registriert werden. OJS-de.net hat die hierfür notwendigen Arbeitsschritte für Autor:innen aufgelistet: Autorinnen_3.1 (CC BY 3.0). In machen Fällen legt die Redaktion den Autor:innen selbst ein Profil an – dies ist allerdings nur unter genauer Absprache mit den Autor:innen selbst möglich und nimmt zusätzliche Zeit in Anspruch.
- E-Mail-Vorlagen in OJS sollten im Sinne einer persönlicheren Kommunikation stets angepasst werden. OJS-de.net hilft dabei, jene Vorlagen zu Verwalten: E-Mail-Verwaltung_OJS3 (CC BY 3.0)
Möchten Sie ihre Journalartikel in unterschiedlichen Dateiformaten (bspw. PDF, HTML) veröffentlichen?
- Hier finden Sie beispielhafte Darstellungen verschiedener Dokument- und (Meta)Datenflüsse mit DOC, PDF, XML/JATS & HTML: OJS-de_net-2017_XML-JATS (CC BY 3.0)
- Die UB Heidelberg stellt den Lens Viewer als XML/JSON basiertes HTML-Anzeige-Modul vor: OJS-de_net-2017-Withanage_JATS_XML_OJS3 (CC BY 4.0)
Unterschiedliche Verfahren des Peer Review bieten verschiedene Möglichkeiten der wissenschaftlichen Qualitätssicherung und zeichnen sich durch variierende Spezifika aus. Ein Überblick klärt über die Hintergründe verschiedener Terminologien auf (Englisch).
Welche verschiedenen Review-Verfahren gibt es?
Open Peer Review:
- Im Zuge der Open Science Transformation, hat sich das unter anderem das Verfahren des Open Peer Review etabliert. Verfahren Die Max Planck Digital Library informiert über die Hintergründe des Open Peer Review Verfahrens (Englisch). Eine tiefergehende systematische Auseinandersetzung finden Sie zudem hier (Englisch).
- Das Open Access Network informiert über verschiedene Ansätze des Open Peer Review.
Single- oder double-blind Peer Review:
- Insbesondere das Verfahren des double-blind Peer Review hat sich in den Wissenschaften als Mittel der Qualitätssicherung etabliert. In einem, sowohl für Autor:in als auch Reviewer:in, anonymen Verfahren wird die wissenschaftliche Qualität einzelner Beiträge hier durch die Expertise fachspezifischer Peers beurteilt. Beim single-blind Peer Review ist die Anonymisierung nur einseitig, sodass die begutachtende Person den Autor:innennamen kennt.
Editorial Review:
- Beim Editorial Review bestimmen die Herausgeber:innen selbst, ob ein Artikel den wissenschaftlichen Standards entspricht und veröffentlicht wird. Dies birgt gewisse Risiken in der Qualitätssicherung, bietet jedoch auch Vorteile in der Kommunikation und Zusammenarbeit mit den Autor:innen.
Gibt es ethische Richtlinien für Peer Review-Verfahren?
- Das Commitee on Publication Ethics (COPE) hat zudem eine umfassende Richtlinie erstellt, an welcher sich in der internationalen Open Access-Landschaft zunehmend orientiert wird (Englisch).
Was zeichnet die Qualität eines Open Access-Journals aus und worauf achten Autor:innen?
- Das Open Access Network informiert aus Autor:innenperspektive über allgemeine Qualitätskriterien (auch auf Englisch verfügbar). Eine übersichtliche Checkliste zur Qualität von Open Access-Journals fasst zentrale Punkte zusammen.
Gibt es Möglichkeiten der Qualitätssicherung für Peer Review Verfahren?
- Die Initiative des Review Quality Collector (RQC) hat verschiedene Qualitätskriterien für Reviews erarbeitet, um diese in eine Reputationsquelle zu verwandeln und es Editoren zu erleichtern, Gutachter:innen zu gewinnen. Das System ist für Diamond-OA-Zeitschriften dauerhaft kostenlos und Unterstützung für OJS ist gegeben. Direkter Ansprechpartner bei näherem Interesse ist Prof. Dr. Lutz Prechelt, FU Berlin (prechelt@inf.fu-berlin.de).
Wie lässt sich OJS mehrsprachig nutzen?
- Das PKP-Webinar informiert über eine Bandbreite an Best Practices, Ideen und Vorschlägen zur Mehrsprachigkeit in OJS – bspw. Nutzung von mehreren Sprachen im Interface, in den Metadaten, oder auch bei Publikationen (englisch).
Welche Möglichkeiten gibt es, Inhalte in OJS barrierefrei zugänglich zu machen?
- Das Entwickler:innenteam von PKP hat hierzu eine Handreichung für Redaktionen/Herausgeber:innen und Autor:innen verfasst (Englisch).